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Solaranlage in Bonn: 7 Aspekte, die Sie ĂŒber den Wechselrichter wissen sollten.

Es gibt 7 Aspekte, die Sie ĂŒber den Wechselrichter wissen sollten, weil dieser den Strom nutzbar macht, die Einspeisung vornimmt, die Solarmodule regelt und die Leistung ĂŒberwacht. Er wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um und speist diesen ins öffentliche Stromnetz ein. ZusĂ€tzlich ĂŒberwacht und steuert er die gesamte Anlage, um sicherzustellen, dass die Module stets in ihrem optimalen Leistungsbereich arbeiten. Dies ist entscheidend, da die Leistung der Module von der Einstrahlung und der Temperatur abhĂ€ngt. Zudem ĂŒberwacht der Wechselrichter kontinuierlich das Stromnetz und sorgt dafĂŒr, dass die Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Verschiedene Arten von Wechselrichter

Der Markt bietet eine Vielzahl von Wechselrichtern an, die sich in drei Hauptkategorien unterteilen lassen: Leistung, DC-seitige Auslegung und Schaltungstopologie.

Welche Leistung erbringt ein Wechselrichter?

Wechselrichter sind in unterschiedlichen Leistungsklassen erhĂ€ltlich, die von kleinen 2-kW-GerĂ€ten bis hin zu großen Megawatt-Systemen reichen. FĂŒr private Solaranlagen in Bonn sind typischerweise 5-kW-Wechselrichter ausreichend, wĂ€hrend gewerbliche Anlagen wie HallendĂ€cher 10 bis 20 kW benötigen. FĂŒr große Solar-Kraftwerke werden Wechselrichter mit einer Leistung von 500 bis 800 kW verwendet.

Wie wird ein Wechselrichter mit den Modulen meiner Solaranlage verschaltet?

Die Verschaltung der Solarmodule mit dem Wechselrichter erfolgt auf verschiedene Weisen: String-, Multistring- und Zentral-Wechselrichter. Bei String-Wechselrichtern werden die Module in Reihen geschaltet. Multistring-Wechselrichter haben mehrere String-EingĂ€nge mit eigenem MPP-Tracker, was sie ideal fĂŒr Anlagen mit unterschiedlich ausgerichteten TeilflĂ€chen oder teilweiser Verschattung macht. Zentral-Wechselrichter besitzen trotz ihrer hohen Leistung nur einen MPP-Tracker und eignen sich besonders fĂŒr homogene Großanlagen.

Welche Schaltungstopologie wird genutzt?

Die Schaltungstopologie unterscheidet sich in ein- und dreiphasige Wechselrichter sowie in GerĂ€te mit und ohne Transformator. Kleine Anlagen nutzen oft einphasige Wechselrichter, wĂ€hrend grĂ¶ĂŸere Anlagen aufgrund der Schieflastgrenze von 4,6 kVA auf dreiphasige Wechselrichter oder eine Kombination mehrerer einphasiger GerĂ€te angewiesen sind. Transformatoren bieten eine galvanische Trennung und ermöglichen die Erdung der Module, was in einigen LĂ€ndern vorgeschrieben ist. Transformatorlose Wechselrichter sind jedoch kleiner, leichter und effizienter.

Brauche ich einen einphasigen oder dreiphasigen Wechselrichter fĂŒr meine Solaranlage in Bonn?

Die Wahl zwischen einem einphasigen und einem dreiphasigen Wechselrichter hĂ€ngt von mehreren Faktoren ab, darunter der Stromverbrauch und die GrĂ¶ĂŸe der Solaranlage.

Ein einphasiger Wechselrichter ist ideal fĂŒr die meisten EinfamilienhĂ€user mit moderatem Stromverbrauch und einer Solaranlage bis etwa 5 kW. Ein Beispiel dafĂŒr ist Familie Schmidt in Bonn, die eine 5 kW Solaranlage auf ihrem Dach installiert hat. Ihr Strombedarf ist durchschnittlich, und die einfache Installation sowie die niedrigeren Kosten machen den einphasigen Wechselrichter zur perfekten Wahl.

Ein dreiphasiger Wechselrichter wird benötigt, wenn das Haus einen hohen Stromverbrauch hat oder die Solaranlage grĂ¶ĂŸer als 5 kW ist. Dies ist der Fall, wenn viele elektrische GerĂ€te gleichzeitig betrieben werden oder ein Elektroauto regelmĂ€ĂŸig geladen wird. Familie MĂŒller aus Bonn, die eine 10 kW Solaranlage betreibt, entschied sich fĂŒr einen dreiphasigen Wechselrichter, um den erzeugten Strom gleichmĂ€ĂŸig auf drei Leitungen zu verteilen. Dies verbessert die NetzstabilitĂ€t und die Effizienz des Systems.

Zusammengefasst:

Einphasiger Wechselrichter: Geeignet fĂŒr kleinere Anlagen (bis 5 kW) und Haushalte mit moderatem Stromverbrauch. Vorteile sind einfachere Installation und geringere Kosten.
Dreiphasiger Wechselrichter: Notwendig fĂŒr grĂ¶ĂŸere Anlagen (ĂŒber 5 kW) und hohe Stromverbraucher. Vorteile sind bessere Lastverteilung und höhere Effizienz.

Die Entscheidung hĂ€ngt also von der GrĂ¶ĂŸe Ihrer Solaranlage und Ihrem individuellen Strombedarf ab. Ein einphasiger Wechselrichter ist oft ausreichend fĂŒr Standard-EinfamilienhĂ€user, wĂ€hrend ein dreiphasiger Wechselrichter bei höheren Anforderungen sinnvoll ist.

Die Funktionen eines Solar-Wechselrichters

Ein Wechselrichter erfĂŒllt eine Vielzahl von Aufgaben, die fĂŒr den Betrieb und die Effizienz einer Solaranlage in Bonn unerlĂ€sslich sind:

Umwandlung mit minimalen Verlusten

Ein hoher Umwandlungswirkungsgrad ist entscheidend. Moderne Wechselrichter erreichen Wirkungsgrade von bis zu 98%, was bedeutet, dass nahezu die gesamte eingespeiste Energie in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird.

Expertentipp: Ist ein AC-System oder DC-System fĂŒr den Wechselrichter besser?

Ein DC-System ist der traditionelle Ansatz bei Solaranlagen. Hierbei wird der von den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom (DC) gesammelt und direkt zum Wechselrichter geleitet, der ihn in Wechselstrom (AC) umwandelt. Ein AC-System verwendet Mikro-Wechselrichter, die an jedem Solarmodul angebracht sind und den von jedem Modul erzeugten Gleichstrom sofort in Wechselstrom umwandeln.

DC-Systeme

Effizienz: DC-Systeme haben oft einen höheren Wirkungsgrad, da weniger Energie durch Umwandlungsprozesse verloren geht.
Kosten: Die Komponenten eines DC-Systems sind in der Regel kostengĂŒnstiger und einfacher zu installieren.
VerfĂŒgbarkeit: Die meisten Solaranlagen und Wechselrichter auf dem Markt sind fĂŒr DC-Systeme ausgelegt.

AC-System

FlexibilitÀt: Jedes Modul arbeitet unabhÀngig, was die Gesamtleistung verbessert, insbesondere bei Verschattung oder unterschiedlichen Ausrichtungen der Module.
Sicherheit: AC-Systeme eliminieren hohe DC-Spannungen auf dem Dach, was die Sicherheit erhöht.
Überwachung: Sie bieten eine detaillierte Überwachung und Fehlerdiagnose auf Modulebene.

Fazit

Ein DC-System ist in den meisten FĂ€llen ausreichend und bietet eine gute Balance zwischen Kosten und Effizienz. Ein AC-System lohnt sich besonders bei komplexeren Anlagen mit Verschattung, unterschiedlichen Modulausrichtungen oder wenn eine hohe Sicherheit und detaillierte Überwachung wichtig sind. Die Wahl hĂ€ngt also von den spezifischen Anforderungen Ihrer Solaranlage ab.

Leistungsoptimierung

Der Wechselrichter muss stĂ€ndig den optimalen Arbeitspunkt der Module finden und halten, um die maximale Leistung zu erzielen. Dies wird als Maximum Power Point (MPP) bezeichnet, und das kontinuierliche NachfĂŒhren des MPP wird als MPP-Tracking bezeichnet. Diese Funktion ist fĂŒr den Ertrag ihrer Solaranlage in Bonn Ă€ußerst wichtig.

Überwachung und Sicherheit

Der Wechselrichter ĂŒberwacht den Energieertrag und das Stromnetz. Bei Störungen trennt er die Anlage sofort vom Netz oder unterstĂŒtzt die NetzstabilitĂ€t, je nach Anforderung des Netzbetreibers. Eine integrierte Trennvorrichtung kann den Stromfluss sicher unterbrechen, um gefĂ€hrliche Lichtbögen zu vermeiden.

Schutz

Ein wetterfestes GehĂ€use nach Schutzart IP65 ermöglicht die Außenmontage des Wechselrichters, was die Installationskosten senkt und die Effizienz erhöht.

Planung einer Solaranlage in Bonn

Eine sorgfĂ€ltige Planung ist der SchlĂŒssel zu Ihrer effizienten Solaranlage in Bonn. Dabei mĂŒssen Standortbedingungen wie Dachneigung, Verschattung und Ausrichtung der Module berĂŒcksichtigt werden. Ideale Bedingungen in Bonn bieten eine sĂŒdliche Ausrichtung und eine Neigung von etwa 35 Grad.

Die Wahl des richtigen Wechselrichters ist ebenfalls entscheidend. Die Leistung der Solaranlage sollte bis zu 10% ĂŒber der des Wechselrichters liegen, um Ertragsverluste zu vermeiden. Die maximale DC-Spannung darf die Eingangsspannung des Wechselrichters nicht ĂŒberschreiten, um SchĂ€den zu vermeiden. Demnach ist es also möglich bspw. eine Solaranlage von 7,6 kWp mit einem 6 kW Wechselrichter arbeiten zu lassen.

Jede Solaranlage ist einzigartig und muss individuell geplant werden. Hersteller wie Deye, Huawei oder Fronius bieten professionelle Lösungen, um diese Projekte umzusetzen.

Fazit: Warum eine Solaranlage in Bonn?

Eine Solaranlage in Bonn ist eine lohnende Investition, die nicht nur zur Reduzierung der Energiekosten beitrÀgt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Durch die Auswahl des richtigen Wechselrichters und eine sorgfÀltige Planung können Sie die Effizienz und den Ertrag Ihrer Anlage maximieren. Mit Deye, Huawei und Fronius bietet die LB Solartec die notwendigen Tools und Technologien, um sicherzustellen, dass Ihre Solaranlage optimal funktioniert und langfristig zuverlÀssig ist.

Eine Solaranlage in Bonn bietet zahlreiche Vorteile: von der Nutzung erneuerbarer Energien ĂŒber Kosteneinsparungen bis hin zur Erhöhung des Immobilienwerts. Mit der richtigen Beratung und hochwertigen Komponenten können Sie die Sonnenenergie effektiv nutzen und nachhaltig profitieren.

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