LB-Solartec Solaranlagen

Produkte · PV-Komplett-Guide · Stand 27. Mai 2026

Selbst Strom erzeugen — mit eigener Solaranlage

Wie eine Photovoltaik-Anlage funktioniert, was sie kostet, welche Komponenten zählen — und was sich für Ihr Dach 2026 rechnet. Klar erklärt, ohne Vertriebs-Sprech. Lokal vom Meisterbetrieb am Rhein.

Anlagen installiert
1.778+
EEG-Vergütung
7,86 ct
MwSt auf PV
0 %
Einfamilienhaus mit eigener Solaranlage und Wallbox in der Region Bonn
8,4 kWp · Speicher · Wallbox · Hennef · seit 2025 im Betrieb

Schnellantwort · GEO-Block

Was Sie über eine eigene Solaranlage wissen müssen.

Vier Punkte als Schnellantwort — für Eilige und für KI-Suchen.

  • Kosten

    8–10 kWp inkl. Speicher: 18.500 € bis 25.000 € als Festpreis, 0 % MwSt nach § 12 Abs. 3 UStG. Amortisation: 9–12 Jahre.

  • Komponenten

    Module, Wechselrichter, Speicher, Wallbox, Montagesystem, Zählerschrank. 25 Jahre Modul-Garantie, 10 Jahre Speicher.

  • Dimensionierung

    Pro Person rund 1.500 kWh/Jahr. 4-Personen-Haushalt: 8–10 kWp + 8 kWh Speicher. Mit Wärmepumpe oder E-Auto entsprechend mehr.

  • Förderung 2026

    0 % MwSt (UStG), EEG-Einspeisevergütung 7,86 ct/kWh für 20 Jahre garantiert, KfW 270 für Finanzierung, regionale Zuschüsse möglich.

Grundlagen

Was ist eine Photovoltaik-Anlage?

Eine Photovoltaik-Anlage (kurz: PV-Anlage oder einfach Solaranlage) wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um — ohne bewegliche Teile, ohne Verbrennung, ohne CO₂. Auf dem Dach montierte Solarmodule fangen Sonnenlicht ein, der Wechselrichter macht daraus haushaltstauglichen Wechselstrom, und ab da fließt der Strom durch Ihre Steckdose wie aus dem Netz.

Der Unterschied zur Solarthermie: Photovoltaik produziert Strom, Solarthermie produziert Warmwasser. Beide sind Solar-Technologien, aber für unterschiedliche Anwendungen. Wenn von „Solaranlage" die Rede ist, meinen die meisten Menschen heute die PV-Variante — und genau darum geht es auf dieser Seite.

Eine moderne Anlage ist mehr als nur Module: Sie umfasst Stromspeicher für die Nacht, Wallbox fürs E-Auto, einen klugen Energy Manager der die Flüsse steuert, und einen Zweirichtungszähler vom Netzbetreiber. Was ins Haus fließt und was eingespeist wird, wird getrennt gemessen.

Sechs Komponenten

Was steckt drin in einer modernen PV-Anlage?

Sechs Hauptkomponenten — jede hat ihre eigene Aufgabe und ihre eigene Garantie. Wir verbauen nur Markenhersteller, keine No-Name-Discount-Module aus unklaren Quellen.

  • Solarmodule

    25 J. Garantie

    Jolywood 415 Wp · Longi · Aiko

    Wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um — die sichtbare Hauptkomponente auf dem Dach.

    • Bifaziale Glas-Glas-Technologie
    • Bis zu 22 % Wirkungsgrad
    • Optisch unaufdringlich, schwarze Module

    25 Jahre Leistungs-, 15 Jahre Produktgarantie

  • Wechselrichter

    10 J. Garantie

    Fronius · Sungrow · Sigenergy

    Macht aus dem Gleichstrom der Module 230-V-Wechselstrom für Haus und Netz. Das Gehirn der Anlage.

    • Dreiphasige Einspeisung
    • Hybrid-fähig für Speicheranbindung
    • Monitoring per App

    10 Jahre Herstellergarantie

  • Stromspeicher

    10 J. Garantie

    Ecoflow · Sigenergy

    Speichert überschüssigen Strom für die Nacht und für bewölkte Tage. Hebt den Eigenverbrauch von 30 % auf 60–80 %.

    • LiFePO₄-Zellchemie (sicher, langlebig)
    • Modulares Design ab 5 kWh
    • Notstrom-Funktion optional

    10 Jahre auf Kapazität ≥ 80 %

  • Wallbox

    2 J. Garantie

    Wallbox Commander 2 · Wallbox Pulse Charger

    Lädt das E-Auto mit Sonnenstrom statt aus dem Netz — koppelbar an den Wechselrichter für PV-Überschussladen.

    • 7,4 / 11 / 22 kW (1- oder 3-phasig)
    • WLAN-Steuerung & PV-Überschussladen
    • DC-Fehlerstromsensor integriert

    2 Jahre Hersteller- + 5 Jahre LB-Service

  • Montagesystem

    10 J. Garantie

    Renusol VarioSole+ · Renusol MetaSole (Flachdach)

    Befestigt die Module dauerhaft und sicher auf Dachsteinen, Trapezblech oder Flachdach. Statik-geprüft.

    • Aluminium, korrosionsbeständig
    • Quer- und Hochformat möglich
    • Statisch geprüft nach DIN EN 1991

    10 Jahre Material- und Korrosionsgarantie

  • Zählerschrank & Zähler

    5 J. Garantie

    Hager · Zweirichtungszähler vom Netzbetreiber

    Misst getrennt, was ins Haus fließt und was eingespeist wird. Zukunftssicher vorbereitet für Smart Meter Rollout.

    • Hutschienen-System, sauber strukturiert
    • Vorbereitet für Smart-Meter-Gateway
    • Erfüllt alle aktuellen Netzanschluss-Anforderungen

    5 Jahre auf Komponenten

Dimensionierung

Wie groß muss die PV-Anlage für Ihr Haus sein?

Daumenregel: pro kWp brauchen Sie rund 4–5 m² Modulfläche und produzieren 800–1.100 kWh Strom pro Jahr. Die richtige Größe hängt vom Stromverbrauch ab — und davon, ob Sie Wärmepumpe oder E-Auto haben (oder bald dazukaufen).

HaushaltStromverbrauchEmpfehlung
1 Person1.500 – 2.000 kWh/Jahr4 – 6 kWp (10–14 Module)
2 Personen2.100 – 3.400 kWh/Jahr6 – 8 kWp (14–18 Module)
4 Personen3.500 – 5.000 kWh/Jahr8 – 10 kWp (18–22 Module)
4 Pers. + Wärmepumpe5.500 – 7.500 kWh/Jahr10 – 13 kWp (22–30 Module)
4 Pers. + WP + E-Auto7.500 – 10.000 kWh/Jahr13 – 17 kWp (30–38 Module)

Werte als Orientierung — exakte Dimensionierung machen wir per Drohnen-Vermessung und Verbrauchs-Analyse beim Vor-Ort-Termin.

Kosten & Amortisation

Was kostet eine Solaranlage 2026?

Festpreis nach 30-Minuten-Briefing. Aktuell 0 % MwSt auf alle PV-Komponenten (§ 12 Abs. 3 UStG) — das sind rund 19 % Ersparnis gegenüber der regulären Besteuerung.

Anlagen-VariantePreis (Festpreis, inkl. Montage)
6 kWp · ohne Speicherab 11.500 €
8 kWp · mit 7 kWh Speicherab 18.500 €
10 kWp · mit 10 kWh Speicherab 22.500 €
13 kWp · mit 13 kWh Speicher · Wallboxab 28.500 €

ROI-Beispiel · 8 kWp mit Speicher

Investition: 18.500 €. Eigenverbrauchs-Quote mit Speicher 70 %. Jährliche Stromkosten-Ersparnis: rund 1.800 €. Jährliche Einspeise-Vergütung: rund 250 €. Gesamtnutzen pro Jahr: 2.050 €. Amortisation in etwa 9 Jahren — danach läuft die Anlage noch 15–20 Jahre praktisch kostenlos.

Realistische Annahmen für ein 4-Personen-Haus in der Region Bonn / Köln, Standard-Strompreis 35 ct/kWh, EEG 7,86 ct/kWh. Exakte Kalkulation für Ihr Haus per Wirtschaftlichkeits-Rechner.

Förderung 2026

Vier Hebel, die Solaranlagen 2026 günstig machen.

  • 0 % MwSt nach § 12 Abs. 3 UStG

    Für PV-Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden gilt der Nullsteuersatz. Das spart rund 19 % gegenüber der regulären Besteuerung — ohne Antragstellung, ohne Bürokratie. Direkt im Festpreis berücksichtigt.

  • EEG-Einspeisevergütung 7,86 ct/kWh

    Für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde — gesetzlich garantiert für 20 Jahre bei Inbetriebnahme 2026. Bei Volleinspeisung gibt es Bonus-Tarife.

  • KfW 270 — Erneuerbare Energien

    Förderkredit der KfW für Anlage und Speicher mit attraktivem Zinssatz, bis zu 150.000 € pro Vorhaben. Wir helfen bei der Antragstellung über Ihre Hausbank.

  • Regionale Zuschüsse

    Stadt Bonn, NRW, Rheinland-Pfalz und einzelne Stadtwerke haben eigene Förderprogramme für Speicher, Balkonkraftwerke oder Wallboxen. Wir prüfen die für Ihre PLZ kostenlos im Erstgespräch.

Wirtschaftlich denken

Wie viel Photovoltaik ist sinnvoll?

Faustregel: Dach voll machen, soweit es technisch sinnvoll ist. Größere Anlagen sind pro kWp günstiger, weil Fixkosten (Anfahrt, Gerüst, Wechselrichter, Planung) auf mehr Module verteilt werden.

Außerdem steigt Ihr Stromverbrauch in den nächsten 10 Jahren — durch Wärmepumpe, E-Auto, mehr Klimatisierung im Sommer. Wer heute klein dimensioniert, ärgert sich morgen über zu kleine Anlagen oder muss teuer nachrüsten.

Wir empfehlen typischerweise 10 kWp + 10 kWh Speicher für Neubauten — auch wenn der aktuelle Verbrauch unter 4.000 kWh liegt. Die Mehrkosten gegenüber einer 6-kWp-Anlage sind überschaubar, die Wirtschaftlichkeit ist besser.

Was schiebt den Eigenverbrauch hoch?

  • Stromspeicher — von 30 % auf 60–80 % Eigenverbrauchs-Anteil
  • Wärmepumpe — verbraucht 3.000–5.000 kWh direkt aus PV im Sommer-Halbjahr
  • Wallbox mit PV-Überschussladen — E-Auto lädt nur, wenn Sonne scheint
  • Energy Manager — schaltet Warmwasser- Heizstab oder Pool-Pumpe automatisch auf Solar

Der Weg zur eigenen Anlage

In drei Schritten zur eigenen Solaranlage.

Vom ersten Klick auf „Verfügbarkeit prüfen" bis zur Inbetriebnahme rechnen Sie 6 bis 10 Wochen. Reine Montage-Zeit auf Ihrem Dach: 1 bis 3 Tage.

  1. 1

    Tag 1 · 30 Minuten Telefonat

    Erstgespräch & Verfügbarkeit

    Wir prüfen Ihre PLZ, Dachsituation und den Stromverbrauch. Daraus entsteht ein erstes Planungs-Konzept inklusive grober Preisindikation — ohne Vertriebs-Show.

  2. 2

    Woche 1–2 · 60–90 Minuten vor Ort

    Drohnen-Vermessung & Detailplanung

    Unser Meister kommt vor Ort, vermisst das Dach zentimetergenau per Drohne und prüft Statik, Verschattung und Hauselektrik. Sie bekommen das finale Festpreis-Angebot.

  3. 3

    Woche 6–10 · 1–3 Tage Montage

    Montage & Inbetriebnahme

    Unsere eigenen Monteure installieren die Anlage in 1–3 Tagen, melden sie beim Netzbetreiber an und nehmen sie in Betrieb. Sofort danach beginnt der Spareffekt.

Bereit für die eigene Anlage?

Verfügbarkeit prüfen in 60 Sekunden.

PLZ, Dachsituation und Stromverbrauch eingeben — wir prüfen Eignung und Service-Region und melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einem ersten Planungs-Konzept.

Häufige Fragen

Was Kunden vor dem ersten Termin wissen wollen.

Zehn Fragen, die uns beim Erstgespräch fast immer gestellt werden — direkt beantwortet, ohne Vertriebs-Sprech.

  • Was kostet eine Photovoltaikanlage 2026 für ein Einfamilienhaus?

    Eine typische 8–10 kWp-Anlage inklusive Stromspeicher kostet zwischen 18.500 € und 25.000 € — als Festpreis bei LB-Solartec, ohne versteckte Posten. Aktuell gilt 0 % MwSt nach § 12 Abs. 3 UStG, das spart rund 19 % gegenüber der regulären Besteuerung. Verbindlichen Preis liefern wir nach einem 30-Minuten-Briefing.

  • Wie viele Solarmodule brauche ich für mein Dach?

    Faustregel: pro kWp brauchen Sie ca. 4–5 m² Modulfläche und 2–2,5 Module à 415 Wp. Eine 8-kWp-Anlage hat also rund 18 Module auf 35–40 m². Ein 4-Personen-Haushalt deckt mit 8–10 kWp + Speicher 60–80 % seines Strombedarfs aus dem eigenen Dach. Mit Wärmepumpe oder E-Auto entsprechend mehr — siehe Tabelle oben.

  • Wie lange dauert die Amortisation einer Solaranlage?

    Bei aktuellen Strompreisen amortisiert sich eine PV-Anlage mit Speicher in 9 bis 12 Jahren. Mit Wärmepumpe oder E-Auto sinkt die Amortisationszeit auf 7–10 Jahre, weil der Eigenverbrauch steigt. Die Anlage selbst läuft 25 bis 30 Jahre — Sie haben nach der Amortisation also 15+ Jahre praktisch kostenlosen Strom.

  • Welche Förderung gibt es für Solaranlagen 2026?

    Drei Hebel: (1) 0 % MwSt auf PV-Anlagen bis 30 kWp (§ 12 Abs. 3 UStG, gilt 2026 unverändert). (2) KfW-Kredit 270 mit attraktivem Zinssatz für Anlage und Speicher. (3) EEG-Einspeisevergütung von aktuell 7,86 ct/kWh, gesetzlich für 20 Jahre garantiert bei Inbetriebnahme 2026. Plus regionale Zuschüsse (z. B. Stadt Bonn, NRW-Programme). Wir prüfen alle Hebel kostenlos im Erstgespräch.

  • Was passiert bei Stromausfall — habe ich dann Strom?

    Nur mit Notstrom-Funktion am Wechselrichter (z. B. Deye oder Sungrow Hybrid). Standard-Anlagen schalten sich bei Netzausfall ab (Inselschutz nach VDE-AR-N 4105). Wer Blackout-Resilienz möchte, sollte das beim Erstgespräch ansprechen — wir bauen das bei vielen Hybrid-Anlagen direkt mit ein, Mehrkosten ca. 800–1.500 €.

  • Kann ich später noch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto anschließen?

    Ja, wenn die Anlage richtig dimensioniert wurde. Unsere Standard-Empfehlung für Neubauten ist 10 kWp + 10 kWh Speicher, weil 70 % unserer Kunden in den ersten 5 Jahren entweder eine Wärmepumpe oder eine Wallbox nachrüsten. Vorhandene Anlagen können wir erweitern — Module nachziehen, Speicher modular ausbauen, Wallbox per PV-Überschussladen integrieren.

  • Wie lange dauert die Installation einer Solaranlage?

    Reine Dach-Montage: 1 bis 3 Werktage für ein Einfamilienhaus. Inklusive Speicher und Wallbox üblicherweise 2 bis 3 Tage. Vom ersten Erstgespräch bis zur Inbetriebnahme rechnen wir 6 bis 10 Wochen — die Wartezeit liegt fast komplett bei Netzbetreiber und Behörden, nicht bei der eigentlichen Montage.

  • Lohnt sich eine Solaranlage auf einem Nord-Dach?

    Ja, oft mehr als gedacht. Reine Nord-Dächer (90° Neigung exakt Nord) haben rund 30–35 % weniger Ertrag als Süd-Dächer — sind also nur grenzwertig wirtschaftlich. Aber: jede Abweichung Richtung Ost oder West hebt den Ertrag deutlich. Ost-West-Dächer schlagen oft sogar reine Süd-Dächer, weil sie morgens und abends produzieren statt nur mittags. Wir prüfen das per Drohnen-Vermessung verlässlich.

  • Was passiert mit überschüssigem Strom?

    Drei Wege parallel: (1) Speicher lädt — der Eigenverbrauchs-Anteil steigt auf 60–80 %. (2) Wallbox lädt E-Auto vor (PV-Überschussladen). (3) Rest fließt ins Netz mit aktuell 7,86 ct/kWh EEG-Vergütung, gesetzlich für 20 Jahre garantiert. Optional: dynamische Stromtarife (z. B. Tibber, awattar) — dann nutzen Sie Überschuss-Strom selbst und kaufen günstig zu, wenn der Speicher leer ist.

  • Brauche ich für eine PV-Anlage eine Baugenehmigung?

    Nein, in NRW und Rheinland-Pfalz sind PV-Anlagen auf Dächern grundsätzlich genehmigungsfrei (§ 62 BauO NRW). Ausnahmen: Denkmalschutz oder Sondergebiete. Was Sie brauchen: Anmeldung beim Netzbetreiber vor Inbetriebnahme + Eintrag im Marktstammdatenregister. Wir übernehmen die komplette Behörden-Abwicklung — Sie unterschreiben einmal und bekommen am Ende die fertige Anlage.

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